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Regenradar Chur

Obwohl Chur nicht am Mittelmeer liegt, hat es doch an vielen Tagen im Jahr ein fast mediterranes Klima zu bieten. Die schöne Stadt am Rhein, die als die älteste städtische Ansiedlung der Schweiz gilt, liegt in einer gemäßigten Klimazone. Gleichzeitig soll sie aber die wärmste Stadt des Landes sein. Chur ist durch eine Bergkette vor rauen Winden geschützt. Aufgrund dieser Berge herrscht in der Region oft Föhn. Dieses aus der Alpenregion bekannte Wetterphänomen sorgt für die milden, warmen Temperaturen in der Stadt. Der warme Fallwind beherrscht dann tagelang die ganze Stadt.

Aufgrund der Wärme gelingt es der Feuchtigkeit im Boden nur selten viele Nebel zu bilden. Im Wechselspiel dringt die Sonne rasch wieder zur Erde, da kaum Nebel stören, und kann wiederum für warme Temperaturen in Bodennähe sorgen. Kaum eine ganze Woche lang können die Bewohner von Chur das Wetterphänomen Nebel erleben. Dann setzt sich auch schon wieder das sehr milde Klima durch. Mit nur 750 Millilitern Niederschlag im Jahr gehört Chur eigentlich zu den trockenen Städten, dennoch sind die Wintersportbedingungen rund um die Stadt bestens. Im Juli und im August regnet es häufiger als in den übrigen Monaten im Jahresverlauf. Von Oktober bis in den April hinein kennen die Bewohner von Chur aber den Frost. In den harten Wintermonaten setzt er sich sogar hartnäckig durch, so dass auch geringe Niederschläge schon zu einer Eisdecke und Bodenfrost führen können. Auch im Mai und im September kann es schon einmal kalt werden in Chur. Dennoch locken auch diese beiden Monate viele Churer und ihre Gäste an den Abenden auf Terrassen und in Straßencafés, da sich das mediterrane Klima immer wieder blicken lässt. Die Tage und Nächte in Chur sollten hinsichtlich der Temperaturen und der Niederschläge so genossen werden, sie wie sie fallen. Die sommerlichen Monate Juni, Juli und August bieten viele Sonnenstunden und hohe Temperaturen. An einigen Tagen kann auch die Hitze vorherrschen, die dann aber spätestens in den Abendstunden zu kurzen Hitzegewittern führen kann. Dieser Zusammenhang zwischen Temperatur und Niederschlag ist in Chur ganz besonders ausgeprägt und anhand jeder Klimatabelle auf den ersten Blick leicht erkennbar. Das bedeutet, dass die Wolken nur als Hitzegewitter abregnen und in allen anderen Fällen über Chur hinwegwehen. Doch viele schwere Gewitterwolken gelangen wegen der Hanglage erst gar nicht im Ort an.

Die Luftfeuchtigkeit ist in Chur mit durchschnittlich 70 Prozent angenehm, daher ist Chur neben seiner mediterranen Klimaverhältnisse auch aus diesem Grunde eine Reise wert, die Alt und Jung leicht bewältigen können. Obwohl Chur nicht mit überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden um die Gunst der Gäste werben kann, ist es doch für viele wegen des Mittelmeerflairs ein beliebtes Ziel. Durchschnittlich lässt sich die Sonne an vier Stunden pro Tag blicken. Im Winter sind es im Durschnitt drei Stunden und im Sommer bis zu sechs Stunden voller Sonnenschein. Der Hauptfaktor für das angenehme und beliebte Klima in Chur ist der Föhn, der für die milden Temperaturen von früh bis spät sorgt. An den 365 Tagen des Jahres erleben die Menschen in Chur an nur 104 Tagen im Jahr Niederschläge. Im Durschnitt regnet es daher in Chur kontinuierlich an neun Tagen im Monat. Das Wetter in Chur ist gut vorhersehbar.

*Das Schweizer Radarbild wird aus den Radarbildern der drei Wetteradarstationen in la Dôle, auf dem Albis und auf dem Monte Lema zusammengesetzt. Diese Informationen werden von der MeteoSchweiz gesammelt und zu einem Bild verarbeitet. Anschliessend werden die Bilder an die drei Wetterzentralen in Zürich, Genf und Locarno verteilt. In den Wetterzentralen werden die Bilder alle 2.5 Minuten aktualisiert und können auch als Animation eingesehen werden. Sie erlauben es den Meteorologen, sehr genaue kurzfristige Aussagen (1-2 Stunden im Voraus) darüber zu machen, wann die Niederschläge an einem bestimmten Ort beginnen oder wieder aufhören. Darüber hinaus ist es mit diesen Bildern möglich, Gewitterwolkenschichten zu lokalisieren, welche örtliche Windspitzen verursachen können. Technisch betrachtet arbeitet der Wetterradar gleich wie jeder andere Radar, nur dass er auf das Erkennen der einzelnen Niederschlagsarten (Regen, Hagel, Schnee) optimiert ist.