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Regenradar Davos

Das Klima im schweizerischen Davos zeichnet sich das ganze Jahr über aufgrund der durchweg niedrigen Temperaturen und hohen Anzahl an Regentagen aus. Begünstigt werden diese Wetterlagen durch das geografische Umfeld von Davos. Die Mischung aus Bergen, Tälern und Flüssen in der Umgebung von Davos ist verantwortlich für Schnee- und Niederschlagsmengen, die sich teilweise sehr deutlich von denen vergleichbarer Reiseregionen im Kanton Graubünden unterscheidet. Neben milden Temperaturen mit wenigen Hitzetagen im Sommer profitieren Urlauber und Einheimische in Davos ebenfalls von konstantem Frost und Schnee während der gesamten Skisaison.

Der konstante Schneefall in Davos erstreckt sich weit über die Wintermonate hinaus. Bereits ab September ist zuverlässig mit den ersten Minusgraden und somit auch Schneefällen zu rechnen. Mit etwas Glück können sich Wintersportbegeisterte auch im Osterurlaub noch über vereinzelte Schneefälle bis in den Monat Mai hinein freuen. Dies verdankt Davos zum Großteil seiner Höhenlage von 1550 Metern über dem Meeresspiegel. Im Gegensatz zu flacheren Regionen setzt der Schneefall hier früher ein und auch die Schneedecke bleibt dank der dauerhaften Minusgrade am Tag und in der Nacht konstant bestehen. Ob Ski fahren, Langlauf oder Rodeln, in Davos ist der erste Schneefall auch ein sicherer Garant für vielfältige Freizeitaktivitäten mit Familie und Freunden inmitten der Natur und der erfrischend klaren Winterluft. Aufgrund des niedrigen Temperaturniveaus bleibt der Schnee nicht nur liegen, sondern darf sich auch offiziell als Pulverschnee bezeichnen. Dies bedeutet, dass das Wasser dort kaum schmilzt und der Schnee somit als sehr trocken gilt. Für Wintersportler bedeutet dies, dass sich der Schnee auch unter dem Druck von Skiern oder Schlitten nicht verformt und sich so kaum rutschige Eisplatten oder Schneehügel bilden können.

Regen gehört in Davos das ganze Jahr über zu den konstanten Begleitern. Dies gilt sowohl für die durchschnittlichen Niederschlagsmengen als auch die einzelnen Regentage in jedem der zwölf Monate des Jahres. Die höchsten Mengen an Regen gehen in Davos besonders in dem Zeitraum zwischen Mai und September nieder, wobei die Höchstwerte zuverlässig in den Sommermonaten Juni, Juli und August erreicht werden. Mengen von bis zu 150 mm pro m² sind dabei keine Seltenheit und sollten bei einem Urlaub innerhalb dieses Zeitraums unbedingt in die Reiseplanung mit einbezogen werden. Auch in den Wintermonaten erreichen die Niederschlagsmengen zuverlässig über 50 mm, welche sich temperaturabhängig sowohl als Schnee als auch als Schneeregen zeigen. Mit durchschnittlich über 10 Regentagen pro Monat liegt Davos über dem Schweizer Durchschnitt. Sowohl in den Sommermonaten als auch im Januar sind zudem 15 Regentage und mehr keine Seltenheit in Davos. Zu den positiven Nebeneffekten dieser hohen Niederschlagsmenge im Sommer zählen die generell eher als gemäßigt zu bezeichnenden Temperaturen in dieser Jahreszeit. So liegen in den Sommermonaten die maximalen Temperaturen nur selten höher als 23°C, was den Charakter von Davos als Kur- und Erholungsort sogar noch unterstreicht. Da die minimalen Temperaturen am Abend in den Sommermonaten von über 10°C erreichen, laden die Abendstunden zu Spaziergängen im malerischen Bergpanorama ein. Trotz der relativ hohen Anzahl an Regentagen ist die Sonne gerne zu Gast in Davos. Durchschnittlich acht Sonnenstunden in den Sommermonaten und zwischen zwei bis fünf Sonnenstunden in den kälteren Jahreszeiten werden die beeindruckenden Landschaften von Davos durch die Sonnenstrahlen passend in Szene gesetzt.

*Das Schweizer Radarbild wird aus den Radarbildern der drei Wetteradarstationen in la Dôle, auf dem Albis und auf dem Monte Lema zusammengesetzt. Diese Informationen werden von der MeteoSchweiz gesammelt und zu einem Bild verarbeitet. Anschliessend werden die Bilder an die drei Wetterzentralen in Zürich, Genf und Locarno verteilt. In den Wetterzentralen werden die Bilder alle 2.5 Minuten aktualisiert und können auch als Animation eingesehen werden. Sie erlauben es den Meteorologen, sehr genaue kurzfristige Aussagen (1-2 Stunden im Voraus) darüber zu machen, wann die Niederschläge an einem bestimmten Ort beginnen oder wieder aufhören. Darüber hinaus ist es mit diesen Bildern möglich, Gewitterwolkenschichten zu lokalisieren, welche örtliche Windspitzen verursachen können. Technisch betrachtet arbeitet der Wetterradar gleich wie jeder andere Radar, nur dass er auf das Erkennen der einzelnen Niederschlagsarten (Regen, Hagel, Schnee) optimiert ist.