Aktuelles Wetter La Chaux-de-Fonds

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Regenradar La Chaux-de-Fonds

La Chaux-de-Fonds ist eine der berühmten Uhrenstädte in der Schweiz. Der Ort liegt auf über 1000 Metern über dem Meeresspiegel und bietet seinen Bewohnern und seinen Gästen daher ein eher kühles, raues Klima. Im Durchschnitt regnet es an zehn Tagen in jedem Monat im Ort. Insgesamt sind das über 1400 Milliliter Niederschlag, der das Klima in La Chaux-de-Fonds maßgeblich mitbestimmt. Denn dieser Niederschlag verteilt sich regelmäßig über das ganze Jahr, so dass auch die Luftfeuchtigkeit angenehm gleichbleibend ist. Mit über 1700 Sonnenstunden im Jahr gehört der Ort zu den sonnigsten in dieser Höhenlage in der Schweiz. Die vielen Sonnenstunden tragen zu milden Temperaturen bei, so dass sich die winterliche Nebeldecke, die üblicherweise in die den Nebel in Richtung Boden durchdringt, desto weniger kann sich die Luft auf Dauer abkühlen.

Wie in vielen Bergregionen fallen in den schönen Sommermonaten mehr Niederschläge als in den kühleren Monaten. Dies ist den Hitzegewittern geschuldet, die sich immer am Berg immer wieder einmal rasch ergeben können. Ist die Luft aufgeheizt, folgen die Reaktionen in den Wolken und über La Chaux-de-Fonds regnet der Niederschlag ab. Der Ort in den Bergen wird an über 150 Tagen im Jahr vom Frost überrascht, der dann auch als Bodenfrost bleibt. Doch nur 30 Tage lang setzt sich im Durchschnitt das Eis großflächig durch. Diese Eisbildung wird in der Regel von kalten Niederschlägen begünstigt. Vom September bis in den Juni können kalte Temperaturen herrschen. Richtige Sommertage sind abgesehen von den vielen Sonnenstunden auf dem Thermometer nur selten zu finden. Selbst im Juli und im August steigen die Temperaturen nur hin und wieder über 20 Grad an. Von November bis März sinken die Temperaturen dafür umso rascher unter Null Grad. La Chaux-de-Fonds ist ein durch und durch von den Bergen und seiner Höhe geprägter Ort. Das Leben wird vom Wetter und vom Klima bestimmt. Dennoch ist der in Teilen zum Weltkulturerbe gehörende Ort beliebt. Nicht nur das Wetter, sondern auch das für Allergiker freundliche Klima im Gebirge lassen den Ort zum Anziehungspunkt werden. Die Luft ist ab einer Höhe von 1000 Metern über dem Meeresspiegel deutlich allergenarmer als im Tal. Hinzu kommt der reichliche Niederschlag, der gleichmäßig über das Jahr verteilt für eine klare Luft sorgt. Dennoch ist La Chaux-de-Fonds nicht unbedingt als Urlaubsort zu betrachten, da auch die Temperaturen auch in viele Sommermonaten im Jahresvergleich nur bis zu einer Marke von 15 Grad ansteigen. Das Jahresmittel über alle Monate beträgt gar nur knapp 6 Grad.

Die Monate Mai und Dezember weisen immer wieder die höchsten Niederschlagsmengen auf. Im Februar und im April fallen die wenigsten Niederschläge in La Chaux-de-Fonds. Zwischen November und März erleben die Bewohner von La Chaux-de-Fonds die meisten Frosttage, dennoch kann es aufgrund der Inversionslage auch an diesen kalten Tagen zum Auftauen des Bodens in La Chaux-de-Fonds kommen. Mit bis zu drei stürmischen Tagen pro Monat in der kalten Jahreszeit herrschen in La Chaux-de-Fonds immer wieder raue Winde. Zwischen Oktober und März stürmt es am meisten. Im Zusammenspiel mit dem Niederschlag kann es dann in La Chaux-de-Fonds auch einmal ungemütlich werden. Der Juli ist der einzige Sommermonat, in dem die Winde wie im Winter hin und wieder richtig stürmisch werden können.

*Das Schweizer Radarbild wird aus den Radarbildern der drei Wetteradarstationen in la Dôle, auf dem Albis und auf dem Monte Lema zusammengesetzt. Diese Informationen werden von der MeteoSchweiz gesammelt und zu einem Bild verarbeitet. Anschliessend werden die Bilder an die drei Wetterzentralen in Zürich, Genf und Locarno verteilt. In den Wetterzentralen werden die Bilder alle 2.5 Minuten aktualisiert und können auch als Animation eingesehen werden. Sie erlauben es den Meteorologen, sehr genaue kurzfristige Aussagen (1-2 Stunden im Voraus) darüber zu machen, wann die Niederschläge an einem bestimmten Ort beginnen oder wieder aufhören. Darüber hinaus ist es mit diesen Bildern möglich, Gewitterwolkenschichten zu lokalisieren, welche örtliche Windspitzen verursachen können. Technisch betrachtet arbeitet der Wetterradar gleich wie jeder andere Radar, nur dass er auf das Erkennen der einzelnen Niederschlagsarten (Regen, Hagel, Schnee) optimiert ist.