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Regenradar Lugano

Lugano ist malerisch gelegen am Luganer See. Umgeben von drei schönen Bergen gehört die Stadt in die gemäßigte Klimazone Europas. Dennoch steigen die Temperaturen im Juli bis auf 27 Grad Celsius an. Von Mai bis September sind die Temperaturen in Lugano angenehm warm. Zwischen April und November fällt der meiste Niederschlag. Ab November kann es schon richtig kalt werden. Doch in Lugano sinken die Temperaturen nur selten unter Null Grad. Aufgrund der Seelage gibt es auch in Lugano häufig Nebelbildung. Die Stadt überrascht mit einer ungewöhnlichen Regenkurve. Der Niederschlag in Lugano verläuft nicht parallel zu den Temperaturen wie in vielen anderen Städten an Seen in der Schweiz. Daher ist der Mai und nicht der August der Monat mit den durchschnittlich höchsten Niederschlägen. Im Verlauf des Sommers werden sinkt die Niederschlagsmenge. In den kalten Monaten im Winter ist auch in Lugano weniger Niederschlag zu verzeichnen als im Sommer. In diesem Punkt stimmt das Verhältnis zwischen Temperatur und Niederschlagsmenge im Vergleich zu den anderen Städten wieder überein. Dennoch ist diese Niederschlagsmenge für die Wintermonate vergleichsweise hoch. Im Mai fallen durchschnittlich 190 Milliliter Regen, von Dezember bis Februar immerhin noch 70 Milliliter. Dieser Niederschlag fällt dann häufig als Schnee, Schneeregen, Graupel und in vielen anderen Formen zur Erde. Mit durchschnittlich über 1500 Millilitern Niederschlag im Jahr ist Lugano eine an Regen reiche Stadt. Kombiniert mit den hohen Temperaturen im Hochsommer ergibt sich ein perfektes Klima für üppig wachsende Pflanzen. Auch im Juni kann es zu hohen Niederschlägen kommen. Mit acht Sonnenstunden am Tag im Juli ist Lugano ein beliebtes Urlaubsziel, weil der See für den Wassersport geeignet ist. Doch Lugano ist auch wegen seiner schönen Lage und der Vegetation so beliebt. Im Juli wird die Urlaubsfreude auch nur von durchschnittlich neun Regentagen getrübt.

Regen im Mai

Im regenreichen Mai sind immer wieder bis zu 13 Regentage zu erwarten. Im Jahresverlauf regnet es in Lugano und Umgebung an mehr als 100 Tagen. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei mit wenigen Abweichungen fast konstant bei ungefähr 70 Prozent. Das bedeutet, dass ein Aufenthalt in der Stadt angenehm ist, da der Organismus nicht ständigen Schwankungen unterworfen ist. Die Regentage sind dann nur noch Nebensache. Denn rasch scheint in Lugano am See wieder die Sonne. Über diese Sonne können sich Luganer und ihre Gäste bis in den späten September freuen. Auch zwischen Oktober und Februar sind die Sonnenstunden mit durchschnittlich vier an der Zahl immer noch wesentlich einladender als in vielen anderen Regionen auf der Welt im Winter. Zwischen Mai und September gewittert es häufig über Lugano. Dies ist das bekannte Phänomen der Hitzegewitter, die so schnell gehen wie sie gekommen sind. In den Monaten September und im März vermischen sich die Wetterlagen in Lugano. Regen und Nebel treten parallel auf und kündigen die kommende neue Jahreszeit an. Gerade im September steigt die Niederschlagsmenge noch einmal an und so ist dieser eher warme Monat dennoch ein typischer Herbstmonat mit den aufsteigenden Nebeln, die durch die Wassermasse des Luganer Sees noch anwachsen. Im Oktober ist es dann endgültig Herbst und die Niederschlagsmenge nimmt regional bedingt weiter ab. Die geringsten Niederschlagsmengen werden in Lugano Jahr für Jahr in den Februar-Monaten verzeichnet.

*Das Schweizer Radarbild wird aus den Radarbildern der drei Wetteradarstationen in la Dôle, auf dem Albis und auf dem Monte Lema zusammengesetzt. Diese Informationen werden von der MeteoSchweiz gesammelt und zu einem Bild verarbeitet. Anschliessend werden die Bilder an die drei Wetterzentralen in Zürich, Genf und Locarno verteilt. In den Wetterzentralen werden die Bilder alle 2.5 Minuten aktualisiert und können auch als Animation eingesehen werden. Sie erlauben es den Meteorologen, sehr genaue kurzfristige Aussagen (1-2 Stunden im Voraus) darüber zu machen, wann die Niederschläge an einem bestimmten Ort beginnen oder wieder aufhören. Darüber hinaus ist es mit diesen Bildern möglich, Gewitterwolkenschichten zu lokalisieren, welche örtliche Windspitzen verursachen können. Technisch betrachtet arbeitet der Wetterradar gleich wie jeder andere Radar, nur dass er auf das Erkennen der einzelnen Niederschlagsarten (Regen, Hagel, Schnee) optimiert ist.