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Regenradar Rheinfelden

Das malerische Rheinfelden liegt im Kanton Aargau und wird vom Rhein in zwei Teile geteilt. Die berühmte Gemeinde ist der höchste schiffbare Ort des Rheinstroms. Rheinfelden befindet sich klimatisch in einer sehr gemäßigten Zone. Geografisch günstig gelegen, ist Rheinfelden einer der wärmsten Orte im Norden der Alpenkette. Viele Sonnentage sorgen für das milde Klima, das Gäste und Einheimische genießen. Auch die in vielen Regionen der Schweiz bekannte Nebelbildung zu allen Jahreszeiten ist in Rheinfelden aufgrund des so genannten Möhlin-Jets eher selten. Dieser Jet ist auf die Region rund um Rheinfelden beschränkt. Es ist ein Wind, der das Schließen der Nebeldecke verhindert. Insbesondere im Winter wird dieses Wind Phänomen als sehr angenehm empfunden. Zu der seltenen Nebelbildung korrespondieren sehr niedrige Niederschlagsmengen, die nur im Mai, Juni und August durchschnittlich auf 100 Milliliter ansteigen können. Im Februar, März und Oktober liegt die Menge an Niederschlag oft unter 70 Millilitern im Jahr. Von Dezember bis März bleibt der Niederschlag in Form von Schnee auch öfters auf dem Boden liegen. Die Dächer werden oft nur wie von einer Puderzuckerdecke überzogen. Die Winter sind im Vergleich zur übrigen so genannten Deutschschweiz sehr mild.

Obwohl die Niederschlagsmenge in Rheinfelden eher als gering beurteilt wird, ist die Anzahl der Regentage pro Monat relativ hoch. Das bedeutet, dass an vielen Regentagen wenig Niederschlag auf die Erde fällt, aber jeder Tag dennoch von einem Regenguss überrascht werden kann. Zwischen November und Februar lässt sich auch in Rheinfelden die Sonne nur selten blicken. Gerade einmal zwei Stunden durchschnittlich kommen die Bewohner des Ortes in den kühlen Monaten in den Genuss der Sonne. In den Monaten März bis September liegt die Anzahl der Sonnenstunden dafür im Vergleich zu vielen anderen Städten wesentlich höher. Mit mehr als fünf Sonnenstunden von April bis September ist Rheinfelden der ideale Urlaubsort für Sonnenanbeter, die sich auch von einem warmen kurzen Regenguss den Spaß nicht verderben lassen. Von Juni bis September steigen die Temperaturen auf bis zu 24 Grad Celsius. Der wärmste Monat ist der Juli in Rheinfelden. Die so genannten Hitzetage, die ab 30 Grad Celsius von den Meteorologen registriert werden, werden pro Jahr im Durchschnitt knapp neunmal aufgezeichnet. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt im Jahresmittel bei 77 Prozent. In den Wintermonaten ist die Luftfeuchtigkeit wesentlich höher als in den Sommermonaten, obwohl im Sommer mehr Regentage zu verzeichnen sind.

Mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von knapp zehn Grad Celsius erlebt die Region nur selten harten Bodenfrost. Dennoch können die Temperaturen von Dezember bis Februar auch unter Null Grad sinken. Meistens ist es der Monat Januar, der den Boden gefrieren lässt. Dennoch kann auch mit Beginn des Herbstes aufgrund der allgemeinen Wetterkapriolen ein Eisregen als Niederschlag über Rheinfelden abregnen. Im Gegensatz zu den neun Hitzetagen werden für Rheinfelden jährlich durchschnittlich ganze 13 Eistage von den Meteorologen aufgezeichnet. Die Wetterstation, die die Daten für Rheinfelden registriert, liegt auf einem 300 Meter hohen Hügel. Auch die Rheinsalinen sorgen für die gute Luft in Rheinfelden, die Jahr für Jahr unzählige Gäste an 365 Tagen im Jahr in den Ort lockt. Das angenehme Klima im Jahresmittel und die reizvolle landschaftliche Lage direkt am Rhein lassen jeden Niederschlag rasch vergessen.

*Das Schweizer Radarbild wird aus den Radarbildern der drei Wetteradarstationen in la Dôle, auf dem Albis und auf dem Monte Lema zusammengesetzt. Diese Informationen werden von der MeteoSchweiz gesammelt und zu einem Bild verarbeitet. Anschliessend werden die Bilder an die drei Wetterzentralen in Zürich, Genf und Locarno verteilt. In den Wetterzentralen werden die Bilder alle 2.5 Minuten aktualisiert und können auch als Animation eingesehen werden. Sie erlauben es den Meteorologen, sehr genaue kurzfristige Aussagen (1-2 Stunden im Voraus) darüber zu machen, wann die Niederschläge an einem bestimmten Ort beginnen oder wieder aufhören. Darüber hinaus ist es mit diesen Bildern möglich, Gewitterwolkenschichten zu lokalisieren, welche örtliche Windspitzen verursachen können. Technisch betrachtet arbeitet der Wetterradar gleich wie jeder andere Radar, nur dass er auf das Erkennen der einzelnen Niederschlagsarten (Regen, Hagel, Schnee) optimiert ist.