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Regenradar Schaffhausen

Schaffhausen liegt im Norden der Schweiz. Diese schöne Stadt gehört zu den wenigen Schweizer Städten, die oberhalb des Rheinlaufs gelegen sind. In dieser Region fällt im Vergleich zu allen anderen Schweizer Landstrichen wenig Regen. Schaffhausen liegt im so genannten Regenschatten von gleich drei hügeligen Erhebungen. Geografisch sorgen der Schwarzwald, der Randen und der Reirat für das trockene Klima in Schaffhausen. Diese drei Hügellandschaften, die alle zu den Mittelgebirgen in Europa zählen, halten die Winde ab, die in diesen Breitengraden sonst überall für reichlich Regen sorgen. Insbesondere die Westwinde bleiben an den Bergen und den Wäldern des Schwarzwaldes hängen und regnen dort ab, bevor sie als Wolken jeglicher Formation überhaupt in Schaffhausen ankommen können. Dennoch wird die Region dort als gemäßigte Klimazone bezeichnet, auch wenn aufgrund der im Vergleich geringen Niederschlagsmenge eine große Trockenheit herrschen kann.

Mit gerade einmal knapp 900 Millimetern Regen im ganzen Jahr ist Schaffhausen eine sonnige Stadt mit viele Sonnenstunden und wenig störendem Niederschlag. In dieser Stadt fällt der wenigste Regen der ganzen Schweiz. Daher spüren die Menschen in Schaffhausen auch kaum die Auswirkungen des in den Voralpen sonst so gefürchteten und auch geliebten Föhns. Kopfschmerzen und eine weite Aussicht ins Land erinnern die Bewohner Schaffhausens nur selten an das Wetterphänomen, das viele andere Orte am Rande der Alpen prägt. Die Temperaturen steigen in der Region von Juni bis Ende September immer wieder über 20 Grad. Dennoch wird es auch im Juli, dem heißesten Monat im Jahr, in Schaffhausen nur selten sehr heiß. Dies ist im Zusammenhang mit der niedrigen Regenmenge eine angenehme Kombination. Auch diese Konstellation trägt dazu bei, dass in Schaffhausen das so genannte gemäßigte Klima herrscht. In den Monaten April bis Oktober sind die Temperaturen mild und ideal als Reisezeit für die Region Schaffhausen geeignet. Allein in den Monaten Dezember, Januar und Februar kann es kälter werden und Frost kann angesagt sein. In diesen drei Monaten herrscht in Schaffhausen Winter. Der seltene Niederschlag kann dann auch ausnahmsweise einmal eine weiße Schicht über die Stadt ergießen. Schnee und Schneeregen oder auch Hagel sind für die Bewohner der Stadt nicht gänzlich unbekannt. Dennoch sind die Monate Mai bis August diejenigen Monate, die die meisten Tage mit Niederschlag verzeichnen. In diesen warmen Monaten fallen im Durchschnitt an 13 Tage Regen und Nieselregen. In allen anderen Monaten regnet es durchschnittlich nur an 10 Tagen im Monat und dann auch nur sehr selten eine ganzen Tag lang.

Von März bis September können die Bewohner Schaffhausens und ihre Gäste zahlreiche Sonnenstunden am Tag genießen. Im März lässt sich die Sonne schon an fünf Stunden blicken, im Juli sogar an acht Stunden. Die Niederschlagsmenge korrespondiert in Schaffhausen mit den warmen Temperaturen. In den Monaten Mai bis September kann es auch einmal zu dem einen oder anderen Hitzegewitter kommen. Der Juli ist mit durchschnittlich 100 Millimetern Niederschlag der nasseste Monat im ganzen Jahr. Trotz der wenigen Niederschläge blüht und grünt es in der Stadt und der Umgebung reichlich. Die wenigsten Niederschläge sind im Februar und im März zu verzeichnen. In diesen Monaten halten die Berge um Schaffhausen den Regen und jeden anderen Niederschlag erfolgreich ab, um selbst im Frühjahr zu neuer Waldpracht zu gelangen.

*Das Schweizer Radarbild wird aus den Radarbildern der drei Wetteradarstationen in la Dôle, auf dem Albis und auf dem Monte Lema zusammengesetzt. Diese Informationen werden von der MeteoSchweiz gesammelt und zu einem Bild verarbeitet. Anschliessend werden die Bilder an die drei Wetterzentralen in Zürich, Genf und Locarno verteilt. In den Wetterzentralen werden die Bilder alle 2.5 Minuten aktualisiert und können auch als Animation eingesehen werden. Sie erlauben es den Meteorologen, sehr genaue kurzfristige Aussagen (1-2 Stunden im Voraus) darüber zu machen, wann die Niederschläge an einem bestimmten Ort beginnen oder wieder aufhören. Darüber hinaus ist es mit diesen Bildern möglich, Gewitterwolkenschichten zu lokalisieren, welche örtliche Windspitzen verursachen können. Technisch betrachtet arbeitet der Wetterradar gleich wie jeder andere Radar, nur dass er auf das Erkennen der einzelnen Niederschlagsarten (Regen, Hagel, Schnee) optimiert ist.