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Regenradar Solothurn

Das schöne Solothurn ist nicht nur ein spannender Kanton, auch der Hauptort des Kantons hat den Namen Solothurn. Das Kantonsgebiet zieht sich durch das Schweizerische Mittelland und das Jura. In Solothurn Stadt herrscht ein mildes Klima, das in erster Linie von den Wettereinflüssen in Europa bestimmt wird. Aufgrund der geografischen Lage an der Jurakette und der Wasserwege in der Region, insbesondere der Aare gibt es in Solothurn häufig im ganzen Jahr Nebellagen. Nebel entsteht, wenn der Boden noch wärmer ist als die kalte Luft und diese Konstellation wird von der geografischen Lage der Stadt verstärkt. Die Aare teilt Solothurn in zwei Teile, das im Süden des Juragebietes liegt. Das Stadtgebiet erstreckt sich über eine Anhöhe von über 400 Metern.

Nur ganz selten in den Monaten von Dezember bis Februar sinken die Temperaturen im Stadtgebiet unter Null Grad. Im Jahresmittel messen die Meteorologen für Solothurn durchschnittlich neun Grad Celsius. In warmen Jahren liegt diese Durchschnittstemperatur bei knapp 14 Grad Celsius. Doch starke Temperaturschwankungen kennen die Bewohner von Solothurn nicht. Die Höchsttemperatur im Juli liegt kaum bei 25 Grad Celsius, so dass die Menschen in der Region ein sehr mildes Klima genießen dürfen. In den warmen Sommermonaten sind auch die Niederschlagsmengen am höchsten. Insgesamt fallen in den Solothurnern Höhen und Tiefen im Stadtgebiet durchschnittlich ungefähr 1.100 Milliliter Niederschlag im gesamten Jahr. Je wärmer es in der Stadt wird, desto öfter regnen die Wolken auch ab. Für Besucher, die den Regen meiden wollen, sind der Februar und der April die besten Monate für einen Trip nach Solothurn. Obwohl im Juli die höchste Niederschlagsmenge im Mittel zu verzeichnen ist, sind es die Monate Mai, Juni und August, die die meisten Regentage aufweisen. Im durchschnittlichen Vergleich regnet es fast in jedem Monat an einem Drittel der Tage. Interessanterweise ist die Luftfeuchtigkeit in der Region in den kalten Monaten wesentlich höher als im Sommer. Selbst wenn es in Solothurn schneit oder hagelt, so ist die Chance auf eine optisch ansprechende Schneedecke eher selten, da die Temperaturen nie lange unter Null Grad sinken. Dies kann im Kantonsgebiet ganz anders aussehen. Da der Kanton Solothurn sich über viele geografische Regionen der Schweiz ausbreitet, finden Gäste und Einheimische zahlreiche Gelegenheiten in der Nähe des Hauptortes für den Wintersport und für romantische Spaziergänge im Schnee. Gefährlich ist der Schnee für Solothurn Stadt, wenn die Temperaturen nach dem Schneefall erst steigen und dann rasch wieder sinken. Auch im milden Solothurn kann das Eis wegen der hügeligen Lage der Stadt gefährlich werden.

Mit durchschnittlich 4,5 Sonnenstunden am Tag gehört Solothurn eigentlich zu den dunklen Städten dieser Welt. Da aber in den Wintermonaten die Sonne nur knapp zwei Stunden am Tag zum Vorschein kommt, genießen die Solothurner schöne Sonnenstunden in den warmen Monaten zwischen April und September. Von Juni bis August erleben Gäste und Einheimische den Niederschlag als warmen Sommerregen, der rasch vergessen ist. Hagel, Donner und Blitze sind in Solothurn seltene Wettererlebnisse. Die winterlichen Schneefälle können in der Stadt überraschend und heftig ausfallen. An den Bergen der Jurakette bleiben viele Wolken hängen. Dennoch beinflusst jeder abgeregte Niederschlag in der Nähe der Stadt das Klima Solothurns.

*Das Schweizer Radarbild wird aus den Radarbildern der drei Wetteradarstationen in la Dôle, auf dem Albis und auf dem Monte Lema zusammengesetzt. Diese Informationen werden von der MeteoSchweiz gesammelt und zu einem Bild verarbeitet. Anschliessend werden die Bilder an die drei Wetterzentralen in Zürich, Genf und Locarno verteilt. In den Wetterzentralen werden die Bilder alle 2.5 Minuten aktualisiert und können auch als Animation eingesehen werden. Sie erlauben es den Meteorologen, sehr genaue kurzfristige Aussagen (1-2 Stunden im Voraus) darüber zu machen, wann die Niederschläge an einem bestimmten Ort beginnen oder wieder aufhören. Darüber hinaus ist es mit diesen Bildern möglich, Gewitterwolkenschichten zu lokalisieren, welche örtliche Windspitzen verursachen können. Technisch betrachtet arbeitet der Wetterradar gleich wie jeder andere Radar, nur dass er auf das Erkennen der einzelnen Niederschlagsarten (Regen, Hagel, Schnee) optimiert ist.