Aktuelles Wetter St. Gallen

Temperatur
°C (0°C - 0°C)
Wetter
Wolken
%
Luftdruck
hPa
Feuchtigkeit
%
Wind
km/h

Regenradar St. Gallen

St. Gallen ist eine in der Ost-Schweiz gelegene Stadt. Der Bodensee ist nicht weit entfernt und prägt daher das Klima in St. Gallen entscheidend mit. Nur die Steinach fließt durch die Stadt. Der nahe gelegene Bodensee führt in den kalten Jahreszeiten Herbst und Winter zu verstärkter Nebelbildung. Dieser Nebel aufgrund des großen Binnensees ist Teil des Bodenseeklimas, das rund um den See herrscht. Die Nebel können im Herbst immer wieder für viele Tage grauen Himmel sorgen. St. Gallen liegt geografisch in der so genannten gemäßigten Klimazone in Europa. Häufige Westwinde treiben die Wolken über die Stadt. Das Panorama von St. Gallen ist von hügeligen und bergigen Erhebungen geprägt. Genau diese Erhebungen aber lassen die Wolken, die aus dem Westen herangeweht werden, nicht weiterziehen. Diese Wolken hängen an den Bergen, stauen sich und regnen meist komplett über dem Stadtgebiet ab. Im Winter geht der Niederschlag als Schnee aus den Wolken ab. Die Niederschläge in St. Gallen dauern regelmäßig bis zu mehreren Tagen an. Auch dieser Moment ist für die Luftfeuchtigkeit in der Stadt entscheidend. Doch auch der Nordwind hat sein besonderes Wettergesicht. Der Nordwind sorgt für kalte Luftmassen. Sind diese Luftmassen sehr feucht, so bildet sich Hochnebel, der durch den großen Wasserspeicher Bodensee noch einmal so dicht und heftig über der Stadt liegt. Je dichter dieser Nebel ist, desto größer sind die Probleme der Sonne, die Nebelfelder aufzulösen und für Wärme zu sorgen. Die Tage sind dann sehr kalt.

St. Gallen – die Niederschlagsmenge

Zwischen Mai und September sind die Niederschläge mit durchschnittlich 120 Millilitern am höchsten. Zwischen Oktober und April sinkt die Niederschlagsmenge dann auf durchschnittlich 75 Milliliter ab. In diesen Monaten ist aber auch der Bodenfrost angesagt. In den Monaten Dezember bis Februar sinken die Temperaturen stark ab. Kälte ist angesagt und die Wolken über St. Gallen gelangen als Schnee, Hagel, Graupel, Schneeregen und in vielen Mischformen zu Boden. Zwischen November und März kommt es regelmäßig zu starker Eisbildung auf den Straßen der Stadt. Im Dezember, Januar und Februar sind die Temperaturen häufig im Bereich unter Null Grad. Der Schnee aber bleibt auch regelmäßig bis in den April hinein liegen. Die Schneeschmelze erfolgt dann in die Steinach, die in Richtung Bodensee fließt. So schließt sich in St. Gallen der kleine Wasserkreislauf zwischen Nebel, Schnee und Bodensee. Die sommerlichen Temperaturen steigen durchschnittlich nur auf bis zu 23 Grad Celsius an. Dennoch regnen die Wolken insbesondere an den Abenden im Sommer ab. Diese Sommergewitter sind wie alle Hitzegewitter sehr heftig und bringen große Niederschlagsmengen zur Erde. Diese Gewitter bringen warmen Regen mit sich, dennoch können sie für Abkühlung sorgen. Doch auch in St. Gallen gibt es das Wetterphänomen Föhn. Insbesondere der Südföhn sorgt für hohe Temperaturen. An den Tagen, an denen in St. Gallen Südföhn herrscht, ist es warm und immer sehr sonnig mit bis zu acht Sonnenstunden am Tag. Dieser Föhn lässt das Thermometer in St. Gallen immer sehr rasch steigen. Doch schon am Abend kann es im Hochsommer wieder Gewittern. Die Stadt hat daher zwei Wetter-Gesichter, die insbesondere von den vielen Regentagen geprägt sind. Es regnet im Sommer durchschnittlich bis zu 16 Tage im Monat.

*Das Schweizer Radarbild wird aus den Radarbildern der drei Wetteradarstationen in la Dôle, auf dem Albis und auf dem Monte Lema zusammengesetzt. Diese Informationen werden von der MeteoSchweiz gesammelt und zu einem Bild verarbeitet. Anschliessend werden die Bilder an die drei Wetterzentralen in Zürich, Genf und Locarno verteilt. In den Wetterzentralen werden die Bilder alle 2.5 Minuten aktualisiert und können auch als Animation eingesehen werden. Sie erlauben es den Meteorologen, sehr genaue kurzfristige Aussagen (1-2 Stunden im Voraus) darüber zu machen, wann die Niederschläge an einem bestimmten Ort beginnen oder wieder aufhören. Darüber hinaus ist es mit diesen Bildern möglich, Gewitterwolkenschichten zu lokalisieren, welche örtliche Windspitzen verursachen können. Technisch betrachtet arbeitet der Wetterradar gleich wie jeder andere Radar, nur dass er auf das Erkennen der einzelnen Niederschlagsarten (Regen, Hagel, Schnee) optimiert ist.