Aktuelles Wetter Vorarlberg

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Regenradar Vorarlberg

Durch eine umfangreiche Wetterprognose kann das Wetter für Vorarlberg sehr gut und exakt bestimmt werden. Dabei spielt natürlich in erster Linie der Niederschlag eine eine entscheidende Rolle. Dieser wird mit Hilfe eines Regenradar gemessen. Das Gerät zur Messung vom Wassergehalt der Wolke ist auch unter dem Namen Niederschlagsradar bekannt. Durch die Auswertung der gelieferten Informationen kann man Prognosen über den kommenden Niederschlag in Form von Regen, Schnee oder auch Hagel treffen. Der Niederschlagsradar hilft ausserdem, mögliche gefährliche Gewitter Zentren zu umgehen und kann eine entscheidende Warnung in der Luftfahrt darstellen. Die wichtigen Daten des aktuellen Wetters werden durch die Medien bekannt gegeben, sodass der Einzelne immer über das aktuelle Wettergeschehen in Vorarlberg informiert ist.

Natürlich kann sich das Wetter schnell ändern. Vor allem in Gebieten mit abwechslungsreicher Landschaft und Bergen, wie in Vorarlberg ist dies häufig der Fall. Es entsteht eine Art Wetter-Scheidewand und das eine Gebiet befindet sich auf der Luv Seite, während die andere Seite auf der Lee Seite liegt. Dies äussert sich mit starkem Wind, beziehungsweise einer nahezu herrschenden Windstille. So kann man von starkem Niederschlag sprechen oder vereinzelten leichten Niederschlag. Anhand des Regenradar kann dieses Phänomen aber genau vorher gesehen werden. Es werden dazu viele Messwerte benötigt. Die Beobachtung ist umfassend und so entsteht eine fast 90 prozentige Wahrscheinlichkeit des eintretenden Wetters innerhalb der nächsten drei Tage. Je länger die Prognose zutreffen soll, desto geringer ist demzufolge die Wahrscheinlichkeit. Eine tendenzielle Entwicklung kann jedoch immer für das kommende Wetter in Vorarlberg abgeleitet werden. So ist es besser einzuschätzen, ob es sich in den nächsten Tagen und Wochen um eine konstante Wetterlage handelt oder ob mit grossen Veränderungen zu rechnen ist.

Zusätzlich der bestehenden und langfristig angefertigten Beobachtungen gibt es jedoch noch spontan auftretende Wetterextreme. Diese entstehen unter bestimmten Voraussetzungen und sind schwer zu kalkulieren. Zwei aufeinander treffende Wetterfronten können so ein Fall sein. Aber auch eine extreme Hitzeperiode kann für extrem heftige Gewitter verantwortlich sein. Diese entladen sich mit aller Kraft über Vorarlberg und es entstehen Blitze und Donner. Der Niederschlag wird auf dem Regenradar als besonders intensiv wahrgenommen und anschliessend erfolgt meist ein genereller Wetterumschwung. Vor allem für die Landwirtschaft sind deshalb möglichst genau Auskünfte für die Wetterentwicklung innerhalb der nächsten Zeit wichtig. Nur so kann der normale Rhythmus für die Menschen und ihre Existenz garantiert werden. Deshalb ist die kontinuierliche Abfrage des Niederschlagsradar sehr wichtig. Inzwischen sind die Angaben auch gut online zu verfolgen. So kann man sich zu jeder Zeit informieren, wie das aktuelle Wetter in Vorarlberg ist. Die Niederschlag Intensität ist dabei genauso relevant wie die Dauer und der Eintritt von Regen, Schnee und Hagel. Die Bewegung der Wolke wird dabei genau verfolgt, sodass die Windrichtung und herrschende Windstärke gleichzeitig verdeutlicht wird. Der Radar sendet dazu regelmässige Signale aus. Diese sendet der Niederschlag je nach Stärke zurück. Bei starkem Niederschlag erfolgt demnach eine grosse Signalstärke für die Wetterstationen in Vorarlberg. Ein Radarbild zeichnet diesen Vorgang auf. Durch eine verschiedene Farbgebung wird das Geschehen für den Betrachter besser nachvollziehbar und man erhält die wichtigsten Auskünfte über das Geschehen. Dieses wird ständig aktualisiert und überarbeitet. Territoriale Unterschiede können auf diese Weise gut sichtbar gemacht werden.

*Das Schweizer Radarbild wird aus den Radarbildern der drei Wetteradarstationen in la Dôle, auf dem Albis und auf dem Monte Lema zusammengesetzt. Diese Informationen werden von der MeteoSchweiz gesammelt und zu einem Bild verarbeitet. Anschliessend werden die Bilder an die drei Wetterzentralen in Zürich, Genf und Locarno verteilt. In den Wetterzentralen werden die Bilder alle 2.5 Minuten aktualisiert und können auch als Animation eingesehen werden. Sie erlauben es den Meteorologen, sehr genaue kurzfristige Aussagen (1-2 Stunden im Voraus) darüber zu machen, wann die Niederschläge an einem bestimmten Ort beginnen oder wieder aufhören. Darüber hinaus ist es mit diesen Bildern möglich, Gewitterwolkenschichten zu lokalisieren, welche örtliche Windspitzen verursachen können. Technisch betrachtet arbeitet der Wetterradar gleich wie jeder andere Radar, nur dass er auf das Erkennen der einzelnen Niederschlagsarten (Regen, Hagel, Schnee) optimiert ist.