Aktuelles Wetter Worb

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Regenradar Worb

Die Stadt Worb befindet sich rund zehn Kilometer östlich von der Bundeshauptstadt der Schweiz entfernt und wird mittlerweile zu einer sogenannten Agglomerationsgemeinde gezählt. Zusammen mit den acht Ortschaften Rüfenacht, Richigen, Enggistein und Vielbringen sowie die Weiler Ried, Bangerten und Wattenwil liegt Worb nicht nur in der Nähe der schweizerischen Bundeshauptstadt, sondern gehört auch dem Verwaltungskreis Bern-Mittelland an. Insgesamt kommt Worb auf rund 11000 Einwohner und seine Gesamtfläche macht etwas mehr als 21 Quadratkilometer aus. Der höchste Punkt der Gemeinde Worbs von 925 Metern findet sich in Lüseberg und der tiefste Punkt von 557 Metern lässt sich hingegen in Worbboden ausmachen. Damit erfasst die Topographie die erste Besonderheit von Worb, nämlich seine beträchtlichen Höhenunterschiede. Die zweite Besonderheit liegt hingegen darin, dass Worb sich zwar weiterhin seines dörflichen Charakters gewahr ist, sein Stadtbild aber heutzutage auch, vor allem bedingt durch sein großes Wachstum in den letzten Jahren, immer mehr durch neuzeitliche Bauten geprägt wird. Dieser Fakt hat der Gemeinde Worb wohl auch zu seinem offiziellen Slogan verholfen, der da lautet, dass Worb Stadt und Land miteinander verbinde.

In der Gemeinde Worb ist es üblich, wie auch im eher hügeligen Norden der Schweiz, dass die Sommer eher niederschlagsreich und verhältnismäßig kühl sind. Tatsächlich belaufen sich die Höchsttemperaturen von Worb, jeweils abhängig von der jeweiligen Höhenlage, im Juli und August gleichermaßen auf 28 Grad, während im Januar die Tiefsttemperaturen bis zu -9 Grad erreichen können. Dabei regnet es in der Gemeinde Worb relativ häufig, wobei die regenreichsten Monate mit 81 mm Niederschlag ebenfalls die Sommermonate Juni und Juli ausmachen, die aber gleichsam mit 7,8 Stunden pro Tag Sonnenschein auch die sonnenreichsten Monate präsentieren. Der regenärmste Monat ist hingegen mit 63 mm Niederschlag der März und der Dezember mit 1,6 Stunden pro Tag Sonnenschein der sonnenärmste Monat im Jahr. Im Allgemeinen kann man daher feststellen, dass in Worb nicht nur die durchschnittlichen Temperaturen im Jahresverlauf um 17,7 Grad variieren, sondern selbst der März als trockenster Monat im Jahr noch relativ hohe Niederschlagsmengen aufweist. Mit einer insgesamt jährlichen Niederschlagsmenge von 990 mm liegt Worb damit deutlich über dem Durchschnitt und trägt wohl auch dazu bei, dass die Schweiz im internationalen Vergleich Rang 55 der niederschlagsreichsten Länder einnimmt.

Da verwundert es nicht, dass sich der Hochwasserschutz Worble insbesondere in Worb und Richingen aktuell darum bemüht, den Bewohnern der Regionen einen noch besseren Schutz vor Hochwasser zu garantieren. Diese Sicherheitsvorkehrung ist notwendig, weil der gegenwärtige Zustand des Bachbetts der Worble sowie der 1971 erbaute Worbelkanal die bei starken Regenfällen anfallenden Wassermengen nicht mehr erfassen können. Wie die Vergangenheit schon zeigte, kam es immer wieder bedingt durch schwere Hagelschläge über der Region Worb zu Überschwemmungen. Die dadurch hervorgerufenen großen Schäden wie 2009 und 2012 beliefen sich dabei in Millionenhöhe. In den Wintermonaten ist zudem verstärkt damit zu rechnen, dass ein lang anhaltender, heftiger Schneefall einsetzt. Das dürfte zwar bei den Skifreunden Begeisterung hervorrufen, führte aber in der Vergangenheit auch immer wieder zu Behinderungen und Chaos im Strassenverkehr.

Die aktuelle Wetterlage für die Gemeinde Worb kann hier auf dem Regenradar unter Wetter Worb eingesehen werden.

*Das Schweizer Radarbild wird aus den Radarbildern der drei Wetteradarstationen in la Dôle, auf dem Albis und auf dem Monte Lema zusammengesetzt. Diese Informationen werden von der MeteoSchweiz gesammelt und zu einem Bild verarbeitet. Anschliessend werden die Bilder an die drei Wetterzentralen in Zürich, Genf und Locarno verteilt. In den Wetterzentralen werden die Bilder alle 2.5 Minuten aktualisiert und können auch als Animation eingesehen werden. Sie erlauben es den Meteorologen, sehr genaue kurzfristige Aussagen (1-2 Stunden im Voraus) darüber zu machen, wann die Niederschläge an einem bestimmten Ort beginnen oder wieder aufhören. Darüber hinaus ist es mit diesen Bildern möglich, Gewitterwolkenschichten zu lokalisieren, welche örtliche Windspitzen verursachen können. Technisch betrachtet arbeitet der Wetterradar gleich wie jeder andere Radar, nur dass er auf das Erkennen der einzelnen Niederschlagsarten (Regen, Hagel, Schnee) optimiert ist.